9
Aug
2005

Amüsierliche Mini-Spiele

Die Titanic ist eine Titanic, weil... Äh nein. Also die Titanic brachte mich auf die Seite eines angeblich kurzweiligen Spiels. Das Spiel ist auch ganz ok, fesselt mich aber nicht wirklich.
Allerdings kann man an dem URL entnehmen, dass das Spiel wohl Teil eines "experimental gaming"-Projekts ist. Also habe ich mal den relevanten Teil der URL dabehalten und landete dort, wo es noch mehr seltsame und nette, kleine Spiele gibt.
Besonders hübsch fand' ich das Turmbauspiel (ist auch momentan das populärste). Sehr seltsam ist "The Crowd" - hat 'ne hübsche Atmosphäre, aber was man da machen kann, außer die Leute Choräle singen/brennen zu lassen, habe ich noch nicht herausfinden können.

4
Aug
2005

GFP Bunny

Dafür das diese GFP Bunny-Sache schon fünf Jahre her ist, hab ich's ziemlich spät mitbekommen, obwohl es durchaus interessant ist. Worum es geht? Einem Albino Hasen wurden die Gene einer fluoreszierenden Qualle eingefügt, so das er jetzt immer grün leuchtet, wenn man ihn mit blauem Licht beleuchtet.
Und falls es jemand wie ich 2000 nicht mitbekommen hat, ist er/sie jetzt wissender.

24
Jul
2005

Tendenziös

Beim surfen durchs Netz stoße ich auf die notable names database. Hier werden Prominente aufgelistet und Verknüpfungen zwischen ihnen gezogen. So kann man sehen, wer alles in Entzugsklinik X war, wer Raucher ist oder war und wer alles schonmal Feuer gefangen hat (wortwörtlich zu nehmen).
Das Ganze ist zwar recht Amerika-lastig1, aber interessant und man kann ein bißchen rumklicken und trifft dann eventuell auf den Artikel über Christina Aguilera. Dort steht:

An excessively-publicized feud between Christina and another former 'slave to the mouse', Britney Spears has been ongoing since both began their solo careers. [...] As the two little vixens foray into young-adulthood, the competition has moved from the arena of artistic merit into that of self-exploitation, both seeking to display themselves with smaller bits of clothing, larger quantities of make-up, and gyrating their buttocks more furiously than the other. It is only a matter of waiting to see which one moves into the porn industry first, a step that can not be that far away.

Ich weiss nicht, ob das ganz im Sinne der Fans der Sängerinnen oder erst recht in deren Interesse selbst ist, aber mir gefällt's und deswegen sei's hier präsentiert.

Übrigens heißt gyrate kreiseln, wirbeln (falls man wie ich es erst nachschlagen hätte müssen).
1 Mary Tyler Moore ist als Icon gekennzeichnet, was noch über Famous zu stehen scheint. Ich habe nicht das Gefühl, das sie in Deutschland über Somewhat hinauskäme. Mir konnte auf jeden Fall noch niemand sagen, was Weezer mit
Woo-ee-oo I look just like Buddy Holly
Oh-oh, and you're Mary Tyler Moore
in Buddy Holly sagen wollen.

19
Jul
2005

Fwd: Katz und Gold

Vor kurzem bekam ich eine Mail meiner Schwester, in der sie mir diese Seite empfahl. Da sie einen meinem nicht unähnlichen Humor hat, hab ich also mal geguckt und war wirklich bei einigen Sachen ziemlich amüsiert. Wer sich nicht durchklicken möchte, dem empfehle ich einfach mal diesen Duschenden und diesen Bratwurst Comic.
Ach ja, und für Björk-Fans oder Björk-Hasser vielleicht noch diesen.

30
Jun
2005

Sneak Review

Mit etwas Verspätung vielleicht mal meine Meinung zu den beiden letzten Sneak-Previews.
1. Antikörper: Das war ein durchaus interessanter Film. Der Hauptcharakter war ziemlich interessant gestaltet: Als Widerpart des eigentlich ausschließlich bösen Serienmörders war er zwar der gute, aber mit einer ziemlich radikalen und vom Katholizismus geprägten Auffassung, was gut ist1. Dann war er aber auch nicht wirklich konsequent - betrügt seine Frau2. Außerdem hat er eine merkwürdige Art seine Kinder zu erziehen. Auch sein Sohn, sein Chef(?) und sein Schwiegervater geben interessante Charaktere ab, nicht gut, nicht böse, sondern irgendwie dazwischen - auf welcher Seite mehr, bleibt dann der Interpretation des Zuschauers überlassen.
Am Ende gab es noch eine nette Adaption der Opferung Isaaks3, die allerdings durch das penetrante Auftauchen von computeranimierten Rehen irgendwie den Höhepunkt verlor. Alles in allem: Nicht unbedingt Kost für Zwischendurch, aber ziemlich interessant.

2. Der Flug des Phönix: Das Setting fand ich ziemlich interessant. Arbeiter einer erfolglosen Ölbohrung in der Mongolei stürzen bei ihrem Heimflug in der Wüste Gobi ab und bauen sich das Flugzeug um, um damit zum nächsten zivilisierten Ort zu kommen.
Der Film ist wohl ein Remake eines älteren Films gleichen Namens, aber den kannte ich nicht und allein, dass ein Film mal in der Mongolei4 spielt, fand ich spontan sympathisch.
Ansonsten war der Film eher mittelmäßig, nicht grausam schlecht, aber auch nicht großartig. Keiner der Charaktere hatte irgendwie ein bißchen mehr Charakter als notwendig, dafür gab's immer mal wieder Spannung, Spannungen und Rückschläge, so dass das Ganze nicht zu unrealistisch wirkte5.
Wenig Begeisterung konnte ich allerdings für das Ende aufbringen. Ich mag einfach Enden, bei denen die Fäden aufgelöst werden und man die Auswirkungen der Charakterentwicklung sehen kann. Geboten wurden aber nur ein paar Bilder, die allen Charakteren Glück und Erfolg versprachen. Dafür allerdings haben sie sich nicht dazu hinreißen lassen, eine Romanze einzubauen. Ich weiss nicht, ob ich das richtig einschätze, aber das scheint mir bei Hollywood-Filmen gar nicht so einfach. Und die Möglichkeit hätte sich durchaus ergeben können.
Endwertung: Ganz nette Unterhaltung, aber nicht mehr.
1 Und mit einer Auffassung von Moral, die ihn nötigte sich mit einem Tacker selbst zu kasteien (immerhin nur am Arm).
2 Die meiner Meinung nicht besonders liebevoll charakterisiert wurde. Ihre Rolle hätte durchaus interessanter und auch motivierter seien können.
3 "Auf Golgotha zieht Gott das durch, was er dem Menschen [Abraham] nicht zumutet.", hatten wir mal in Religion in der Oberstufe interpretiert. Das hat zwar keine tieferen Zusammenhang zum Film, fällt mir aber spontan ein.
4 Ein Land für das ich deswegen Sympathie hege, weil ich wenig davon mitbekomme. Die Mongolei hat scheinbar keine Walfänger, gehört nicht zur Achse des Bösen, wird nicht auffällig im Zusammenhang mit dem Kyoto-Protokoll, dort scheint einfach wenig zu passieren. Was ich im Fernsehen sah, ist, dass es in Ulan Bator wohl starke Probleme mit Armut und speziell Kinderarmut gibt. Und Das Kunst sagt, das Angelina Jolie dort mal mit 'nem Stamm gelebt hat...
Ach ja, und es ist meine Lieblingszivilisation in Civ1 gewesen, hatte 'ne ausgefallene Farbe.
5 Aber keiner hatte 'nen Sonnenbrand.

cfe

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